Nachdem viele Jahre lang der Fokus auf dem leider immer teurer werdenden Transport von Sachspenden lag, stehen heute Projekte wie das After School Needs im Vordergrund. Kinder aus bitterarmen Familien werden nach der Schule mit Essen versorgt, sie erhalten Hausaufgabenbetreuung und es wird noch für die Schule gelernt. Die Kinder fühlen sich sehr wohl in diesem Projekt und lernen gerne mit unseren hochmotivierten Volontärs. Bildung ist der einzige und beste Weg aus der Armut. Dies versuchen wir den Kindern möglichst früh zu vermitteln.

Die zunächst sehr zurückhaltenden Kinder leben in dem Projekt auf. Programme wie Körper- und Zahnhygiene nehmen wir in das After School auf, haben die meisten Kinder doch weder Bad noch ein WC zu Hause.

Langfristig wollen wir erreichen, dass die Kinder gerne zur Schule gehen. Grundstein dafür ist, dass Ihnen nicht die notwendigsten Dinge fehlen.

Saubere Kleidung, ordentliche Haare, saubere Finger- und Fußnägel und der Besitz sämtlicher Schulunterlagen sind Basis für einen Schulbesuch. Nur wenn sie sich nicht von den „normalen“ Schulkindern unterscheiden, werden sie nicht gemobbt. Dann sind wir sicher, dass sie die Schule regelmäßig besuchen. Wer nicht regelmäßig zur Schule und ins After School kommt, verliert seinen Platz.

Familienprojekte in Mosna

Mosna ist ein sehr armes Dorf mit vielen Kindern und alten Menschen, deren Wohn- und Lebenssituation einfach nur menschenunwürdig ist.

Wir schicken ca. alle 2 Monate einen Sattelzug mit Hilfsgütern in dieses Dorf, um daran etwas zu verändern.

Inzwischen konnten wir für einige Kinder Patenschaften vermitteln, was den Kindern und deren Familien eine große Erleichterung schafft. Wir zahlen generell kein Geld aus, Patengelder werden in Lebensmittel, Hygieneartikel oder benötigte Medikamente investiert und durch einen Mitarbeiter überbracht.

Durch bereitgestellte Arbeitsmaterialien ermutigen wir die Familien, ihr Leben zu verändern. Wer eine Motorsäge bekommt, verpflichtet sich im Dorf zu helfen, das Brennholz für den Winter vorzubereiten.

Hilfe zur Selbsthilfe ist hier das Ziel.

Wenn wir Ihr Interesse an unserem Verein wecken konnten und Sie mehr und immer aktuelle Informationen wünschen:

Sie finden uns auf

* Facebook – Vergessene Kinder e.V.

* Homepage des Vereins www.vergessene-kinder.de

Newsletter Verein Vergessene Kinder  2020

 

….was ein Jahr!

auch an dem Verein ist Corona nicht ohne Spuren vorbeigezogen.

Es lief gerade alles mal rund, u.a. durch großzügige Spenden eines Ratingern Ehepaars waren wir in der Lage das After School Center, von der Küche bis hin zu den Aufenthaltsräumen der Kinder, liebevoll und praktisch einzurichten.

10 Kinder betreuten wir im After School Center.

Darius, Chris, Alina, Iona & Raoul

Antonio & Tatjana und Familie

Sehr engagierte Volontärs betreuten bei Hausaufgaben und spielten mit den Kindern.

Es gab ein Mittagessen und einen Nachmittagssnack.

Der Mietvertrag wurde auf 5 Jahre abgeschlossen, denn das angemietete kleine Haus mit Hof war für unsere Pläne hervorragend geeignet. Weiterhin sollten die 5 Jahre eine Sicherheit für die „Investoren“ gewährleisten, nicht in etwas Kurzfristiges Geld investiert zu haben.

Teo, Simona

&    Maria

Einkauf ermöglicht durch Patengelder

…und dann kam Corona!

Rumänien hat auf Corona mit einem sofortigem Lock down reagiert. Ab März wurden alle Schulen, Kindergärten etc. geschlossen, dies bedeutete auch die erstmalige Schließung des After School Projektes. Im Juni kam es zu einer Lockerung, die Schulen wurden unter sehr strengen Auflagen wieder geöffnet. Wir konnten diesen Auflagen im After School nicht entsprechen und blieben weiter geschlossen. Unsere Überlegung ging dahin, die Kinder aufzuteilen und an verschiedenen Tagen kommen zu lassen. Doch die Eltern unserer Volontärs, sowie die Volontärs selbst hatten Angst, mit unseren Kindern weiter zu arbeiten.

Wer die Lebensumstände der Kinder kennt, kann diese Ängste nachvollziehen. Der Hygienestandard der Familien ist auf einem sehr schwachen Niveau, 2 der Familien besitzen kein Badezimmer.

Seit 8 Monaten zahlten wir Miete und Nebenkosten für ein leerstehendes Haus und ein Ende war nicht ab zu sehen. Im September kontaktierte ich den Besitzer des Hauses und fragte, ob es ein Problem sei, aus dem Mietvertrag auszusteigen. Er zeigte sich sehr verständnisvoll und wir mussten nur noch 1 Monatsmiete zahlen und wurden aus dem Vertrag entlassen. Die angeschafften Dinge wie Computeranlage, Küchengeräte und Möbel sind seitdem in der Halle einer Spedition zwischengelagert. Inzwischen sind 3 weitere Monate vergangen und wir sehen mit einem lachenden und weinenden Auge auf die Situation zurück, denn wir konnten bis heute nicht mit den Kindern arbeiten.

Es ist nicht so, dass die After School Kinder/Familien nicht weiter von uns unterstützt werden. Die meisten der Kinder haben Patenschaften, die es uns ermöglichen, die Familien zweimal im Monat mit Lebensmitteln und Hygieneprodukten zu versorgen.

Sicherlich entspricht dies nicht unserem Ziel, das Leben der Kinder nachhaltig durch Bildung zu verändern, doch besondere Zeiten verlangen von uns Anpassung an die Situation und den Anspruch, noch das Beste für die Kinder dabei herauszuholen.

Erfreulicherweise liefen die Transporte und Verteilungen in Medias und Mosna trotz Corona erfolgreich und komplikationslos. Es kam zu einem deutlichen Aufschwung,  in vielen Familien konnten wir bei der Hausrenovierung, beim Hausausbau oder bei gesundheitlichen Problemen in der Familie helfen.

Schaut Euch bitte die Bilder an, um das Wort Hausbau oder Hausrenovierung zu relativieren.  Wir setzen hier auch auf Nachbarschaftshilfe und Eigeninitiative, wenn wir die Materialien liefern.

Aktionen wie „haltet Euer Dorf sauber – ihr werdet davfür von uns belohnt“

fanden guten Zuspruch, selbst bei der zum Teil sehr einfachen Bevölkerungsstruktur im Dorf Mosna. Diese Aktionen wurden auch von der Stadtverwaltung wahrgenommen. Wir haben endlich für jedes Haus Mülltonnen bekommen und die von uns betreuten Straßenzüge werden auch angefahren.

Und - wer selbst oder wessen Eltern sich an unsere Vorgaben halten, wird belohnt!

Dies kann in Form von Lebensmitteln, Thomas Gehhilfe Wert 3000,- Euro, Behindertenkinderwagen, Inhalationsgeräten, Baumaterialien, Holz etc. sein.

Die Gunst der Geburt !?

Als Kind in Rumänien aufzuwachsen bedeutet häufig, ein Leben geprägt von Armut und Elend vor sich zu haben. Paten können das Leben eines Kindes dabei unterstützen, in die richtige Richtung zu kommen. Obwohl Rumänien ein EU Land ist, sind mir zahlreiche Fälle bekannt, bei denen die Schulpflicht nicht durchgesetzt wird, da die Kinder zum Betteln oder zum Holz sammeln geschickt werden oder schlichtweg zu hungrig sind, um die Schule zu besuchen.

 

Für die von uns betreuten Kinder sind die Voraussetzungen bei Ihrer Geburt sehr schlecht. Hier fehlt es bereits an dem Allernötigsten wie ausreichend Nahrung, Hygiene- und gesundheitliche Grundversorgung.

Im letzten Jahr konnten wir durch das große Engagement von Frau Margret Thissen, Frau Petra Schmitz sowie Frau Brigitte Jansen zahlreiche neue Paten begrüßen. Patenschaften sind etwas sehr, sehr Wertvolles für die Kinder in Mosna. Lebensmittel, Medikamente, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, die liebevoll verpackt ihren Weg zu den Kindern finden, auch mehrere behindertengerechte Kinderwagen, Kinder- Rollatoren, Inhalationsgeräte wurden für kranke Kinder über den Verein angeschafft.

Bereits für einen Betrag von 10,- Euro werden Patenschaften vermittelt, vielleicht haben wir auch ihr Interesse an einer Patenschaft geweckt.

Sie sorgen mit Ihrer Patenschaft für eine nachhaltige Veränderung: Weniger Armut und mehr Bildung. Bei uns werden nicht nur die Patenkinder versorgt, dies hat sich in unseren Augen nicht bewährt, wenn Geschwisterkinder oder Eltern hungern oder insgesamt schlecht versorgt sind. Somit wird das gesamte Lebensumfeld der Kinder verbessert. Kleidung, Schultornister sowie andere Alltagsgegenstände entnehmen wir den Sachspenden.

Einfach einen Dauerauftrag mit dem für Sie angemessenen Betrag einrichten/ Verwendungszweck Patenschaft

Vergessene Kinder e.V.

Kreissparkasse Düsseldorf

BIC. WELADED1KSD

IBAN:  DE 76 301 502 0000 18 104 000

oder per Paypal

vergessenekinder.e.v@gmail.com

Wichtig: Denken Sie an Ihre  vollständige Anschriftsangabe bei der Spende, damit es keine Schwierigkeiten beim Ausstellen der Spendenbescheinigungen gibt.

Kontakt unter petra@ullrich-heiligenhaus.de

…und vielleicht gilt dieses Strahlen bald schon Ihnen.

Tornister etc.

Hygienebags

Newbornpakete

Hygieneartikel und Lebensmittel schicken wir entweder mit einem Hilfsgüter – LKW nach Medias oder unser fleißiger und zuverlässiger Helfer Liviu übernimmt einen Einkauf für die Familien.

Der Verein, mit allen Aktiven die dahinter stehen, plant ein After school Programm in Mosna. Wir stehen bereits mit dem Bürgermeister in Mosna in Kontakt. Zahlreiche Familien haben uns Ihre Hilfe bei der Durchführung zugesagt. Letztendlich wird „Corona“ aber den zeitlichen Ablauf dieses Projektes bestimmen.

"Das Leben besitzt so viel Positives, dass Pessimisten ganz mutlos werden könnten."

In diesem Sinne alles Gute und bleiben Sie gesund!

Ihre & Eure Petra Ullrich